Designvorlage Kapitel 10
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Bansbach

Trainer

Tim Kutschera

Männer 1

hintere Reihe v.l.:
Lorenz Greiner, Stephan Schenker, Fabian Schwab, Achim Knödler, Laurens Block, Nils Wagner, Hannes Reinert, Marvin Bopp

mittlere Reihe v.l.:
Physiotherapeut Jürgen Dizinger, Betreuer Erich Knödler, Co-Trainer Stefan Kugel, Max Fritz, Co-Trainer Simon Kainz, Trainer Tim Kutschera, Abteilungsvorstand Bernd Ermer

vordere Reihe v.l.:
Christian Kolb, Christian Hurich, Tom Plaschke, Philipp Schmidmeier, Robert Manteuffel, Benedikt Baur, Oliver Rupp, Jürgen Knödler

 Saisonbericht 2015/2016

Am Anfang der Saison 2014/2015 übernahm Tim Kutschera, ehemaliger Spieler des TSV Lorch, nach nur einem Pflichtspiel das Traineramt von Dixie Bareiß. Für den 25-Jährigen ist es die erste Station als Trainer einer aktiven Mannschaft.

Nach einer starken Vorrunde kamen die Männer des TSV Lorch zum Start der Rückrunde, aufgrund personeller Ausfälle etwas ins Straucheln. Doch mit ihrem unbändigen Willen konnten sie am Ende der Saison noch mal alle Kräfte mobilisieren und die entscheidenden Spiele gewinnen. Mit drei Minuspunkten mehr als der Meister der Bezirksklasse, stieg der TSV Lorch verdient als Tabellenzweiter in die Bezirksliga Rems-Stuttgart auf. 

Wie stehen die Chancen für die Klosterstädter nachdem Aufstieg? Trainer Tim Kutschera verrät es uns.

Hau weg: Am 19.04.15 um ca. 18.30 Uhr war es endlich soweit. Der TSV Lorch meldete sich nach 4-jähriger Abstinenz wieder in der Bezirksliga zurück. Sind die Feierlichkeiten zum Aufstieg mittlerweile vorbei?
Tim Kutschera: Ja, die Feierlichkeiten sind abgeschlossen und wir haben bereits Anfang Juni mir der Vorbereitung begonnen. Die Mannschaft zeigt in den ersten Trainingseinheiten der Vorbereitung wieder volle Motivation, Spaß am Handball und ist in voller Vorfreude auf die Saison in der neuen Liga.

Hau weg: Wenn dir jemand, nachdem du das Traineramt übernommen hattest, gesagt hätte, dass du in deiner ersten Saison als Trainer den Aufstieg schaffen würdest, was hättest du zu ihm gesagt?
Tim Kutschera: Wahrscheinlich hätte ich die Aussage im ersten Moment belächelt. Auch wenn ich das Potential der Mannschaft erkannte und es mir von Anfang an bewusst war. Aber erst als das komplette Team mir im Trainingslager von ihrem Ziel für die Saison – dem Aufstieg – erzählt hat, merkte ich wie viel Feuer in der Mannschaft ist.

Hau weg: Zu welchem Zeitpunkt wurde der Mannschaft klar, dass man das gesteckte Ziel wirklich erreichen könnte?
Tim Kutschera: Nach dem ersten Rückrundenspiel gegen einen direkten Konkurrenten, in dem man sein vielleicht bestes Saisonspiel ablieferte, war allen bewusst, dass dieses Ziel „Bezirksliga“ tatsächlich realisierbar sein könnte.

Hau weg: Nach dem gelungenen Rückrundenstart gab es ein Tief und der TSV ließ gegen einige schlechter platzierte Mannschaften, Punkte liegen. Wie kannst du das erklären?
Tim Kutschera: Die Mannschaft war in einer Situation, die sie so nicht kannte. Für viele der jungen Spieler war es eine echte Nervenprobe. Hier waren es die erfahrenen Spieler, die den Druck durch ihr vorbildliches Vorangehen von ihren Schultern nahmen. 

Hau weg: Was hat dein Team so stark gemacht, um am Ende oben zu stehen und den Aufstieg klar zu machen?
Tim Kutschera: Die große Stärke der Mannschaft ist ihr Zusammenhalt. In der kritischen Phase der Saison wurden Probleme offen angesprochen und direkt aus der Welt geschafft, so hatten Differenzen überhaupt keinen Nährboden. Die Mannschaft hat als wirkliches Team funktioniert.

Hau weg: Wie sieht das Gesicht der Mannschaft in der kommenden Saison aus?
Tim Kutschera:
Das Team bleibt weitestgehend unverändert. Leider müssen wir in der neuen Saison auf Simon Kainz verzichten, der seine Karriere nach einer erneut schweren Verletzung beenden musste. Dennoch bleibt er der dem Verein erhalten und verstärkt, gemeinsam mit Stefan Kugel das Trainerteam und unterstützt die Mannschaft zukünftig von der Bank aus. Lediglich der A-Jugend-Spieler Jannik Bihler wechselt zum Nachbarverein TSV Alfdorf.
Mein Ziel ist es, junge Lorcher Nachwuchsspieler in den Kader der ersten Mannschaft zu integrieren und sie langsam an die Bezirksliga heranzuführen.

Hau weg: Die Vorbereitung ist bereits seit einigen Wochen im vollen Gange. Wo liegen die Schwerpunkte?
Tim Kutschera: Das Trainerteam möchte die Mannschaft auf ein hohes physisches Niveau bringen, um dann in der letzten Phase der Vorbereitung das Spiel in der Kleingruppe zu verbessern. Daraus resultierend soll das individuelle Positionsspiel in Angriff und Abwehr auf Bezirksliganiveau gebracht werden.

Hau weg: Was traust du deiner Mannschaft als Aufsteiger in der kommenden Bezirksligarunde zu?
Tim Kutschera: Ich sehe in jedem Spieler das Potential sich in der Bezirksliga zu bewähren. Ziel für die kommende Saison ist dennoch in erster Linie der Klassenerhalt.
Mit Spaß in der Gemeinschaft und dem daraus hervorgehenden Teamgeist, kann der Nichtabstieg sicherlich auch ohne externe Verstärkung erreicht werden.

Hau weg: Wer sind für dich in dieser Bezirksliga die Anwärter auf den Aufstieg?
Tim Kutschera: Ganz klar sehe ich die Mannschaften der Hbi Weilimdorf/Feuerbach, des TV Oeffingen und aufgrund der vielen Neuzugänge, auch des SC Korb an der Spitze der Liga.

Hau weg: Mit nur einer Niederlage in Lorch habt ihr den Grundstein für den Aufstieg vor heimischem Publikum gelegt. Was wünschst du dir für die Spiele auf dem Schäfersfeld in der kommenden Saison?
Tim Kutschera: Wir wollen es auf jeden Fall schaffen in der heimischen Halle, die Fans durch tollen Handball zu begeistern und somit die elf Heimspiele zu einem Highlight für jeden Besucher zu machen.

Hau weg: Der Erfolg ist einerseits von der Qualität und Leistung der einzelnen Spieler und vom Teamgeist abhängig. Andererseits gibt es aber auch noch andere Einflussfaktoren auf das Funktionieren einer Mannschaft. Wie siehst du das?
Tim Kutschera: Absolut. Hierzu zählen auch das komplette Umfeld im Verein und das gemeinsame Miteinander mit den Lorcher Bewohnern und der Stadt. Hier gilt mein großer Dank der Vereinsführung um Bernd Ermer, dem Förderverein und der Lorcher Stadtverwaltung sowie jedem ehrenamtlichen Helfer für sein Engagement und die tolle Unterstützung.

Ich wünsche den Zuschauern tolle und faire Spiele in der Schäfersfeldhalle und freue mich auf die Unterstützung zahlreicher Fans!